Einige Statistiken unterstreichen die Relevanz dieser Herausforderung.
Mindestens 30% der Bevölkerung geben durch Essen ausgelöste Beschwerden an. Das auslösende Nahrungsmittel kann bei der Mehrheit der Betroffenen nicht eindeutig festgestellt werden. Reaktionen auf Nahrungsmittel können sich im Laufe des Lebens verändern.
Nahrungsmittel Intoleranzen, d.h. Reaktionen die nicht primär durch das Immunsystem ausgelöst werden, sind bei Erwachsenen häufig (mindestens 20%) und weniger häufig bei Kindern. Laktose- und Fruktose- , d.h. Milchzucker- und Fruchtzuckerintoleranzen, sowie die Sorbitintoleranz werden am meisten gesehen und können auch gleichzeitig vorhanden sein.
Nahrungsmittelallergien sind primär Reaktionen des Immunssystems und bestehen bei ca. 2 – 8% der Bevölkerung. Sie treten häufiger bei Kindern auf.
Beschwerden nach dem Essen kommen regelmässig bei mindestens 30% von Patienten mit sogenannten Funktionellen Darmleiden (z.B. Reizdarm) vor. Studien belegen, dass bei diesen Patienten eine wesentlich Linderung der Beschwerden durch eine Anpassung der Ernährung erreicht werden kann.
Kreuzreaktionen zwischen Essens-unabhängigen (z.B. Pollen- oder Haut-) Allergien und Nahrungsmittel Allergien werden zunehmend erkannt. Mindestens 30% von Essens-unabhängigen Allergien werden von Reaktionen auf Essen begleitet.
Das Ziel von Food Intolerance Diagnostics ist Ihnen diagnostische Hilfsmittel und klinisches Wissen zu vermitteln, um Nahrungsmittel Unverträglichkeiten zu erkennen und zu lindern. Unsere eigene klinische Praxis bestätigt, dass häufig die Lebensqualität wesentlich mit diesen Hilfsmitteln verbessert werden kann. Aus diesem Grunde haben wir die nachfolgenden Test- und Behandlungsrichtlinien zusammengestellt und sind sowohl in der Klinik und in der Forschung in Zusammenarbeit mit motivierten Patienten, Ärzten, Ernährungsberatern und der Pharmazeutischen Industrie tätig.